Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
304
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richten dadurch, in dein Laufe von einem oder zweyJahrhunderten, den ganzen Wald zu Grunde. Nunfängt, mit der zunehmenden Seltenheit des Holzes, seinPreis an zu steigen. Der Eigenthümer des Bodens,auf dem es wächset, bekömmt eine Rente. Und diesekann sich so vermehren , daß es einem Gutsbesitzer vor-theildaft wird, seine besten Aecker mit Bauholz zu be-pflanzen; weil, so lange er auch auf die Wiedereinzie-hung seines Kapitals dabey warten muß, er es doch zu-letzt mit so viel größerm Gcwinnste zurück erhalt.Dieß scheint gegenwärtig der Zustand der Dinge, invielen Gegenden Großbritanniens zu seyn, wo die Guts-besitzer, die Rente von Holzpflanznngen, der Rente vonAcckcrn oder Wiesen ziemlich gleich finden. Größerals diese Rente, kann sie auch, wenigstens auflange Zeit, nicht werden: und in einer Gegend,die mitten im Lande liegt, und in großer Cultur steht,kann sie auch nicht viel geringer seyn. Nur an derSeeküstc, wo Kohlenfeuerung wohlfeil und bequem zuhaben ist, vorausgesetzt, daß dieselbe zugleich wohl ange-bauet ist, kann es vortheilhafter seyn, Bauholz ausandern weniger cultivirten Gegenden kommen Zu lassen,als eS selbst, an Ort und Stelle, anzupflanzen. Inder, innerhalb weniger Jahre erbaueten Neustadt vonEdinburg,. ist vielleicht kein Span schottischen Bau-holzes.

Der Preis des Holzes mag seyn, welcher er willrdas bleibt ausgemacht, daß, wenn irgendwo die Feue»rung mit Steinkohlen beynahe eben so kostbar wird, alsdie mit Holz, der Kohlenpreis, an diesem Orte undunter diesen Umständen, der höchste mögliche ist. Die-ser Fall ist, wie es scheint, in mehrern innern Theilen

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