hält. Der Kohlenpreis muß also an dem Orte, wo sieverbraucht werden sollen, immer etwas weniger betra-gen, als der Hvlzpreiö.
Die Holzpreise ändern sich mit dem Zustande desAckerbaues, ungefähr auf gleiche Weise, und aus den-selben Ursachen, wie die Preise vom Vieh. Bey demersten Anfange des Anbaues, ist der größte Theil einesLandes noch mit Walde bedeckt. Dieser ist alsdann denEigenthümern der Grundstücke eine Last ohne Nahen,und sie überlassen das Holz gerne dem ersten dem besten,der sich die Mühe geben will, die Bäume zu fallen undwegzuschaffen. So wie der Landbau zunimmt, neh-men die Wälder mehr und mehr ab, theils, weil im-mer mehr Theile davon in Aecker verwandelt, theils,weil durch das vermehrte Vieh die übrig bleibendenWaldungen mehr beschädigt werden. Das Vieh, obeä gleich nicht so wie Getreide, das unmittelbare Er-zeugniß des menschlichen Fleißes ist, wird doch, durchdie Pflege und den Schuh des Menschen, sehr vermehrt.Er sammelt für dasselbe, in Jahrszeiten des Ueberslus-seö, einen Verrath, womit es sich in der Zeit des Man-gels erhalten kann; er schafft ihm, durch das ganzeJahr, eine größere Quantität von Nahrungsmitteln,als die unangebaute Natur ihm darbiethet; und er be-freyet es, durch die Bekämpfung und Ausrottung seinerFeinde, von denjenigen Gefahren, die es in dem Ge-nusse dieser ihm von der Natur dargereichten Nahrungs-mittel stören. Diese zahlreich werdenden Heerden Vie-hes nun, wenn sie ohne Hüter die Wälder durchftrei-chen, können zwar die alten Bäume nicht zerstören, abersie hindern die jungen Sprößlinge emporzukommen, und
richten