Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
293
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Mahls die Kartoffeln, in einem europäischen Lande, dasgewöhnliche Nahrungsmittel des Volks werden, unddaher einen eben so großen Theil seiner Accker einneh-men, als jetzt mit Weihen oder Rocken besäet ist: sowürde, von den Erzeugnissen eines gleich großen Gr-bicchs, eine weit größere Anzahl von Menschen lebenkönnen ; und da auch die Anbaner desselben mit Kar-toffeln genährt würden: so würde, nach Abzug alles des-sen, was zur Unterhaltung der Arbeiter und zu Wieder-crstatruug des Kapitals mit dem üblichen Gewinnst»',gezahlt werden müßte, noch ein größrer Ueberfchuß vonder Kartoffelernte übrig bleiben. Der Antheil desGrundherrn an diesem Ueberschusse, würde auch größerwerden; die Bevölkerung würde wachsen, und die Land-renten würden steigen.

Und weil das für den Kartoffelbau schickliche Landauch fast jede andere, den Menschen nützliche Fruchttragt: so würde der Ertrag von Kartoffelfeldern, wenndiese denselben Theil des ganzen angebaueten Landes ein-nähmen, der jetzt mit Getreide angefüllt ist, auchdas Verhältniß aller Landrcnren überhaupt eben so gutbestimmen, wie diese jetzt durch die Gctreideprcise be-stimmet werden.

In einigen Theilen der Grafschaft Leiccster behaup-tet man, Brot von Hafermehl sey eine viel kräftigereSpeise für schwer arbeitende Leute ass Wcitzenbrot: undich habe in Schottland oft eben die Behauptung gehö-ret. Ich zweifle nichts dcsioweniger au der Wahrheitderselben. Der, mit Hafermehl genährte gemeineMann in Schottland ist dock), für gewöhnlich, wederso stark, noch so wohlgebildet, als der gemeine Mann