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1 (1799)
Entstehung
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renz treten. Mit denen, wo Wein von einer auser-lesenen Art gcbauet wird, kann er es augenscheinlichnicht.

Beym Weine kömmt es mehr, als bey andernFrüchten, ant die Beschaffenheit des Bodens an. Aneinigen Orten nimmt er, wie man glaubt, bloß vonihm, einen eigenthümlichen Wohlgeschmack an, den we-der die Cultur des Weinstocks, noch die Behandlungs-art der Trauben ihm geben kann. Zuweilen ist dieserwirkliche oder eingebildete Wohlgeschmack, bloß auf etli-che wenige Weinberge eingeschränkt; zuweilen erstreckter sich über alle Weinberge eines kleinen Bezirks, zu-weilen ist er dem größer» Theile einer ganzen Provinzeigen. Alle solche Weine werden nicht in hinlänglicherO-uankität erzeugt, um das Verlangen noch demselbenganz zu befriedigen. Sie kommen also nur in die Hän-de derjenigen Personen, die etwas mehr, als die zuihrer Hervorbrmgung unentbehrlichen Auslagen, dasheißt, mehr, als die bey allen andern Erzeugnissen der.Gegend gewöhnlichen Renten, Gewinnste und Arbeits-löhne , dafür zu bezahlen bereit sind. Dadurch steigtNatürlicher Weise ihr Preis über den Preis gemeinerWeine: mehr oder weniger, nachdem sie mehr oderweniger gesucht werden, und selten sind. DieSumme, um welche ihr Preis den gemeinen WeinpreiSübersteigt, kömmt, se sey groß oder klein, hauptsäch-lich dem Grundherrn zu Gute. Denn, obgleich Wein-berge der Art, sorgfältiger als andre angebauet werden:so ist doch dieser sorgfältigere Anbau mehr die Wirkung,als die Ursache, jener hohen Preise. Bey einer so kost-baren Waare, ist der durch Nachlässigkeit veranlaßteVerlust so groß, daß selbst der Sorgloseste zur Auf-

merk-