Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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unfähig sey, ertheilt werden soslte, Der Vorwand,unter welchem man diesen Befehl der Regierung abge»drungen hatte, war, daß Korn-und Wiesenwachs man»gelte, und Wein im Neberfluffe vorhanden wäre. Aberin der That, wenn dieser Ueberfluß wirtlich wäre vor»Handen gewesen: so warte er an und für sich selbst, ohneso iglichen Befehl, den Weinbau eingeschränket haben,indem er die davon entstehenden Renken und Pächkerqe-winnste, unter diejenigen, die von Korn- und Wiesen--län^ern zu ziehen sind, erniedrigt hätte. Was insbe-sondre die vorgegebene Seltenheit des Getreides betrifft,die durch die Vervielfältigung der Weinberge zu befürch-ten seyn sollte: so findet sich gerade das Gegentheil wahr,indem, in den Weinländern Frankreichs, zum Bey-,scheie in Burgund, Guieime, und OberlaNguedoc, anallen den Orten, wo der Boden zum Getreidebau ge-schickt ist, auch Getreide am sorgfältigsten erbauet wird.Es ist auch sehr natürlich, daß die eine Art der Culturdie andere ermuntert, insofern sie dem Erzeugnisse der-selben neue Abnehmer in der Nähe verschafft. Es istsicher ein sehr unzweckmäßiges Mittel, den Getreidebauzu befördern, wenn man die Anzahl derjenigen vermin»dem will, welche das Getreide zu kaufen im Standesind. Eben so gut könnte man den Ackerbau überhauptzu befördern hoffen, indem man die Manufakturen inVerfall brächte.

Wenn also auch Renten und Gewlnnste, von den-jenigen Erzeugnissen , die entweder ursprünglich größereAuslagen zur Zurichtung des Landes, oder jährlich grosssere Culturkosten erfordern, die Renten und Gewiimstcvon Getreide» und Wiesewachs weit überkrUen: so wer-den