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1 (1799)
Entstehung
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Getreidebaue, durch die Gewohnheit dem Volke, vonZeit zu Zeit, Getreide bald umsonst, bald um einensehr niedrigen Preis auszutheilen, sehr geschadet wer-den. - Das dazu angewandte Getreide wurde aus deneroberten Provinzen gebracht, von denen mehrere, an-statt andrer Abgaben den zehnten Theil ihrer Ernten,nm einen festgesetzten Preis, ungefähr das Peck *)um sechs Pfennige Sterling,, der Republik liefern muß-ten. Der geringe Preis, für welchen dieß Getreidedem Volke ausgetheilt wurde, mußte nothwendig auchden Preis dessen., das auf den römischen Markt vonder nahegelegenen Landschaft gebracht wurde, niederhal-ten , und dadurch die Einwohner von dem Getreidebauabschrecken.

In einer stachen und offnen Gegend, deren vor-nehmstes Erzengniß Getreide ist, kann ein wohl einge-zäunter Graseplatz zuweilen höhere Renten geben, alsirgend ein benachbartes Getreidefeld. - Er dient

zum Unterhalte des Viehes, welches hinwiederum zumAnbaue des Getreides unentbehrlich ist; und die hoheRente, welche er giebt, wird nicht sowohl von desseneigenem Erzeugnisse, dem Grase, als von den Getreide-ländern bezahlt, die durch Hülfe desselben angebauetwerden. Wenn je die umliegenden Ländereyen alle ein-gezaunk seyn sollten: fv würde wahrscheinlich die Renteeines solchen Grasplatzes fallen. Die gegenwärtige hoheRente aller eingezäunten Ländereyen in Schottland, scheintvornehmlich von der Seltenheit derselben herzukommen,

S 2 und

*) Den vierten Theil eines busb-I, also, da ivv Berliner Schef-fel ^ 15, Dushkis, ungefähr H einer Berliner Mene.

A. d. U.