wenn dieser auf die Urbarmachung feines Landes ein Ka-pital gewandt hat: so sind die Zinsen davon nur einzufälliger Zusah zur eigentlichen Landrente« Sehr oftwerden jene Verbesserungen nicht auf Kosten des Eigen-thümcrs, sondern durch das Kapital des Pächters ge-macht: und doch verlangt der Grundherr davon, beyErneuerung des PachtS, eine Erhöhung der Rente, sogut, als wenn sie durch ihn und auf feine Kosten wärenVeranstaltet worden«
Zuweilen wird sogar Renke von Sachen gefordert,Die einer Cultur ganz unfähig sind. Kelp ist eine ArtVon Seegras, das, zu Asche gebrannt, ein alkalisches,zum Glasmachen, und zu mehrern andern Absichtsirmißliches Salz giebt. Eö wächst an verschiedenen Kü-jsten Großbritanniens, besonders in Schottland, aufFelsen, rie inurrhalb der Gränze der Fluch liegen, —Die zweymahl des Tages vom Meere bedeckt werden,und also keiner Verbesserung durch menschlichen; Fleißfähig sind. Dennoch wird ein Gutsbesitzer, an dessenLändereyen ein mit Kelp bewachsenes Meeruftr stößt,von diesem so gut, als von seinen Kornfeldern, eineRente verlangen.
Das Meer ist, in der Nachbarschaft der Schet-ländischen Inseln, mehr als gewöhnlich mit Fischen an-gefüllt , welche auch das gewöhnliche Nahrungsmittel derEinwohner ausmachen. 'Aber um dieses Product derSee zu nutzen, müssen die Fischer eine Wohnung aufdem daranstoßenden Lande haben. Was demnach derGutsbesitzer der Ländereyen, an solchen Küsten vomPachwr erhält, richtet sich nicht bloß nach dem, wasdieser aus den» Lande ziehen kann, sondern auch nach
dem