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gerne mit einer kleinern Belohnung zufrieden sind, alszu der sie sonst, einer solchen Erziehung nach, berechti-get wären. Die Concurrenz der Aermern vermindertauch den lohn der Reichern« Es ist vielleicht unanstän-dig, den Gehalr eines Pfarrverweserö *) oder Kapel-lans mit dein lohne eines Handarbeiters zu vergleichen.Aber im Grunde ist doch jener Gehalt, mit diesem lohnevon einerley Natur. Beyde sind die Vergeltung einergewissen Arbeit, und werden nach den Bedingungen des-jenigen Vertrags bezahlt, den der Arbeitende mit dem,für welchen er arbeitet, eingegangen ist- Bis um dieMitte des vorigen Jahrhunderts, waren fünf Mark,die ungefähr so viel Silber, als jetzt zehn Pfunde Ster-ling enthalten, die gewöhnliche Besoldung für einen:Pfarrverweser, oder einen besoldeten, dem Gottesdien-ste
Die eigentlichen Pfarrer in England heißen KeKors oder Vi-crrr. Die erster» erhalten den Zehnten von alle!» und jedem»die letzten! nur den kleinen Fehiuen- Beyde dürfen L»raccs,Verweser, halten, das ist, Geistliche, die für einen gewissenLohn, an ihrer statt, die Kirche bedienen- Viele Inhaber ein-träglicher Pfarreyen leben das ganze Jahr, »der doch den größ-ten Theil desselben, in der Hauptstadt oder in andern großer»Städten und lassen die Pfarrcycn durch Verweser besorgen.Ob der Bischof den Pfarrer zwingen könne, seinen Dienst selbstzu verrichten, ist noch unentschieden, aber das Kirchspiel kam»ihn dazu zwingen. Indessen wird von dieser Befugniß seltenGebrauch gemacht, weil der Pfarrer alsdann den Zehnten inNatura fordern darf, und die Landlcute und Pächter sich liebermit dem gewöhnlichen mäßigen Acquivalente abfinden. DerPfarrer kann seinen einmahl gewählten und angestellten Verwe-ser sticht schlechterdings und nach Willkühr abschaffen, sondernerst nach vorhergegangenen Beschwerden, welche gerichtlich un-tersucht werden müssen. S. Lürrners Beyträge zur Kenntnißdes. Innern v»n England, r;, St- S. w n. f.
U. d. U.