Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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dann angehäufte Kapital wird mtt der Zeit so groß,daß es nicht mehr mir Nutzen, in den bisher damit be-triebenen Gewerben, angewandt werden kann. Auchdiese Art der Betriebsamkeit hat ihre natürliche Gränze,wie jede andere: und auch bey ihr entsteht, bey anwach-senden Kapitalien, eine Concurrenz unter den Kaxitali-ssen, wodurch ibr Gewinn verringert wird» So-bald der, bey den städtischen Gewerben zu erwartendeGewinn fallt: so bald gehet ein Theil der Kapitalienauf das Land über, wo dann auch bald eine Erhöhungdes Arbeitslohns nachfolgt, weil arbeitende Haube ge-sucht werden. Wie das in einem Wasserbehälter gesam-melte Wasser, wenn es seine Dämme übersteigt, brei-tet sich auch das in den Städten gesammelte Geld, wenn«s sich über das Maß seiner dyrk möglichen Anwendunganhäuft, auf das ganze umliegende Land aus, und giebt,Durch Ermunterung des Ackerbaues, ihm einen TheilDes von ihm empfangenen zurück. Ich werde in derFolge zeigen, daß durch ganz Europa, die vorzüglich-em Verbesserungen des 'Ackerbaues, von den in denStädten gesammelten , und von dort aus aus das Landribersirömmden Kapitalien hergekommen sind. Ichwerde zugleich darznthun suchen, daß, obgleich einigeLänder, aus diesem Wege, zu einem beträchtlichen Gra-de von Reichthum gelangt sind , er doch an und für sichder längste, unsicherste, den meisten Unfällen und Hin-dernissen ausgesetzte, und, in jeder 'Absicht von derOrdnung der Natur abweichendste sey. Was aber, des.sen allen ungeachtet, die Staaten bewogen hat, diesenWeg einzuschlagen; durch welches Interesse, wel-che Vorurkheile und welche Gewohnheiten er zu diesemunverdienten Vorzüge gekommen ist: das werde ich, im