Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
229
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fummeln, als ein mittelmäßiger Pachter besitzet: so ver-ächtlich auch in einigen dieser Schriften von dieser Klassegeredet werden mag. Auf der andern Seite giebtes schwerlich ein Handwerk der gemeinern Art, dessenOperationen man nicht auf wenigen Blättern so vollstän-dig und deutlich erklären könnte, als es nur durch Wor-te, unterstützt durch Figuren, möglich ist. Dieß istin Absicht einiger derselben in der Geschichte der Künstegeschehen, (klillowL cicü arrs er cles mosiers) welchejetzt die französische Akademie hcrausgiebt. Dazukömmt, daß die Arbeiten des Landbaueö bey jeder Aen-derung der Witterung, und bey jeder Verschiedenheitdes Bodens und anderer Umstände eine verschiedeneRichtung bekommen; daher sie immer die eigene Beur-theilung des kandmamis erfordern. Die Verrichtun-gen bey den Handwerkern hingegen' bleiben unverändertdieselben, oder doch einander sehr gleich, und könnenfolglich durch bloße Nachahmung lind mechanische Ue-bung zur Vollkommenheit gebracht werden.

Nicht bloß die Geschäfte des Pachters, der dieganze Wirthschaft eines Guts anordnet, sondern selbstmanche untergeordnete Arbeiten des iandbaues, erfor-dern Verstand und Erfahrung in einem höhern Grade,als die meisten mechanischen Arbeiten. Der Handwerks-mann, welcher Eisen oder Messing bearbeitet > hat nurMaterialien und mit Werkzeugen zu thun, die immervon derselben, oder sehr ähnlicher Natur und Beschaf-fenheit sind. Der Bauer hingegen, welcher mit einemZuge Ochsen das Feld durchpflügt, hat zu seinen Werk-zeugen Thiere, deren Gesundheit, Stärke und Ge-müthsart äußerst verschieden sind, und zu seinem Mate-

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