Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
226
Einzelbild herunterladen
 

2-6

Arten des Verkehrs gewinnt, macht den Nahnmgszweigder Manufakturen , das was sie durch den zweyten ge-winnt, den Nahrungszweig des in. und ausländischenHandels aus. In beyden Zweigen besteht der sammt-liche Gewinn der Stadt, aus dein söhne, welches ihreArbeiter erhalten, und aus den Zinsen , welche die Ka-pitalisten gewinnen, die jene in Arbeit sehen. WelcheEinrichtungen daher abzielen, Arbeitslohn und Gewinnüber den Grad zu erhöhen, auf welchen sie natürlicherWeise von selbst steigen würden: diese setzen auch dieStädter in den Stand, mit einer geringen Quantitätihrer Arbeit eine größere Quantität von Arbeiten derLandleute zu erkaufen. Dadurch wird den Gewei bsleu-ren und Handwerkern in der Stadt, über die Gutsbesi-tzer, Pachter und Arbeiter auf dem Lande ein Ueberge-wichk gegeben, und unter beyden diejenige Gleichheit ge-stört, welche sonst die Natur der Dinge in ihrem wech-selseitigen Verkehr hervorbringen würde. Alle Jahrewird das gcsammke Erzeugniß der jährlichen Arbeit desganzen Landes, zwischen Stadt- lind Landeinwohnerngetheilt. Durch Einrichtungen, wie die bisher erwähn-ten, wird ein größerer Theil dieser Summe in die Hän-de der Stadtleute gebracht, als sonst ihnen zukommenwürde, und ein kleinerer in die Hände der Landbewohner.

Der Preis, welchen die Stadt für die bey ihr ein-geführten Lebensmitkel und Fabrikmaterialien wirklich be-zahlt, besteht in den von ihr ausgeführten Fabrik- undandern Waaren. Je theurer sie letztre verkauft, destowohlfeiler kauft sie die erster» : und der städtische Ge-werbfleiß wird in eben dem Grade einträglicher, in wel-chem es der ländliche weniger ist.

Daß