auszudenken und einzuführen; und wenn man ihr nur,dieß zu thun, gestattete, erlaubte sie gerne jeder andernKlasse ein gleiches zu thun. Freylich wurde durch solcheAnordnungen, eine jede Klasse genöthigt, die Waaren,welche alle die übrigen lieferten, etwas theurer, als ihrnatürlicher Preis gewesen wäre, zu bezahlen: aber jedewurde auch dadurch in den Stand gesetzt, die Waare,welche sie zu Markte brachte, gerade um so nie! theurerzu verkaufen. In sofern wäre es also, wie man zusagen pfiegt, so breit wie lang gewesen, und indemVerkehr der Klassen unter einander, hatte keine wederverloren noch gewonnen. Aber in ihrem Verkehr mitdem offnen lande gewannen sie sämmtlich; und dieseletztre Art des Verkehrs ist es allein, durch welche jedeStadt aufrecht erhalten lind bereichert wird.
Jede Stadt zieht den ganzen Unterhalt ihrer Ein-wohner , und alle Materialien für ihren Gcwerbsteißvom ^ande. Beydes bezahlt sie vornehmlich auf zweyer--ley Weise: erstlich, indem sie einen Theil dieser Mate-rialien verarbeitet aufs land zurückschickt, — da dannihr Preis sich durch den lohn der darauf gewandten Ar-beit, und durch die Zinsen des dabey angelegten Kapi-tals, vermehrt findet; und zweytens, indem sie ebendahin rohe, oder Fabrikwaaren, die aus andern Gegen-den des Landes, oder aus andern Ländern in die Stadteingeführt worden sind, versendet: in welchem Fallsgleichfalls der ursprüngliche Preis dieser Waaren, durchden Lohn der Fuhrleute und Schiffer, die sie herbeyfüh-ren, und durch den Gewinn der Kaufleute, welche dieseFuhrleute und Schiffer in Bewegung setzen, erhöhetwird. Was die Stadt durch den ersten dieser beydenEmils) Unters, r. Th. P Ar-