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Wenn jemand bey seinem Gewerbe bloß sein eignesKapital anlegt: so kann von einem in ihn gesetzten Ver-trauen , gar nicht die Rede se»n; wenn er fremdes Gelddazu braucht: so beruhet der Credit, welchen man ihmgiebt, nicht auf der Natur seines Geschäftes, sondernauf der Meinung, die man von seinem Glücke, seinerEhrlichkeit und seiner Einsicht hat- Der Umstand also.Von dem wir jetzt reden, kann auf die von Kapitaliengezogenen Gewinnste keinen Einfluß haben». Das indem einen Gewerbe angelegte, kann nicht deswegen mehrZinsen bringen, als das in einem andern, weil das Ge-schäft des ersten ein größeres , in den Gewerbsmann ge-setzte Vertrauen, fordert»
Endlich, fünftens, wechselt der Lohn der Arbei-ten in den verschiedenen Beschäftigungsarten ab, nach-dem die Wahrscheinlichkeit des Gelingens , in denselbengrößer oder geringer ist»
Wenn mehrere Menschen zu verschiedenen Beschäf-tigungen angezogen worden: so ist die Wahrscheinlich-keit, daß sie wirklich je zu denselben fähig seyn werden,bey weitem nicht in allen gleich. Bey den meistenHandarbeiten ist der Erfolg beynahe gewiß; bey den ge-lehrten Arbeiten, und bey den schönen Künsten ist ersehr zweifelhaft. Thut euren Sohn bey einem Schuh-macher in die Lehre, und ihr könnt sicher darauf rech-nen, daß er ein Paar Schuhe wird machen lernen; aberschickt ihn auf die Universität, um die Rechte zu studie-ren : und es ist zwanzig gegen eins zu wetten ; daß eres in seiner Wissenschaft nicht so weit bringen wird, umvon ihrer Ausübung allein sein Brot zu haben. Ineiner Lott-Ar, w- es ehrlich zugeht, müssen die, welche
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