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DieGewinnste, welche die, in einem Gewerbe an-gelegten Kapitalien bringen, können durch die Bestän-digkeit, oder Unbeständigkeit der Beschäftigungen diesesGewerbes, nicht verändert werden: denn es hängt im-mer vom Kapitalisten ab, ob er seine Fonds in denZwischenzeiten auf andere Art nutzen will.
Viertens, die Belohnung einer Arbeit ist größeroder geringer, nachdem das Vertrauen größer oder ge-ringer ist, welches dabey auf den Arbeitenden gesetztwerden muß.
Goldschmide und Iuwelirer werden allenthalbenbester bezahlt, als viele andre Arbeiter, deren Geschäfteine gleiche, oder noch größere Gefchicklichkeit erfordert;und dieß ohne Zweifel bloß wegen der Kostbarkeit derMaterialien, welche ihnen anvertrauet werden.
Wir vertrauen unsere Gesundheit dem Arzte; unserVermögen, und zuweilen unsere Ehre und unser Lebendem Sachwalter und Rechtögelehrten an. Ein so großesVertrauen kann man mit Sicherheit nicht anfLeute setzen,die in der bürgerlichen Gesellschaft ohne Ansehen lind oh-ne Ehre sind. Ihre Belohnung muß also von der Artseyn, daß sie dadurch in Stand gesetzt werden, denRang in der Gesellschaft zu behaupten , welchen das ih-nen geschenkte Vertrauen erfordert. Hierzu kömmt nochdie Lauge der Zeit lind die Größe des Aufwandes, ohnewelchen ein Mann zu solchem Berufe nicht vorbereitetwerden kann : und dieses, mit dem erstem Unistandsverbunden, muß die Belohnung seiner Arbeit nothwen-dig erhöhen.
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