Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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das nicht mehr in seinem Wohlstände vorwärts geht,olier auch noch nichts davon verloyren hat, werdenwahrscheinlich Arbeitslohn und Kapitalgeminnste, gleichniedrig seyn. M-cnn es, nach dem Verhältnisse derFläche, von welcher seine Einwohner ihren Unter-halt ziehen, und der Fonds, durch die sie beschäftigtwerden, durchaus bevölkert ist: so muß die Concurrenzunter den arbeitsuchenden Menschen so groß seyn , daßihr Lohn nicht höher ausfallen kann , als nur geradenothwendig ist, die bisherige Anzahl von Arbeitern zuerhalten- Und wenn eben dieses Land mit Fonds zuallen den Geschäften, die es zu machen Gelegenheit hat,versehen ist: so wird auch in jedem Gewerbszweige schonso viel Kapital angelegt seyn, als die Natur und mögli-che Ausdehnung dieses Zweiges zuläßt. In jedem also,wird die Concurrenz der Kapitalisten ungefähr gleichgroß, und folglich in jedem der Gewinnst derselben aufden möglich kleinsten heruntergesunken seyn.

Doch vielleicht ist noch kein Land zu diesem Gradedes Reichthums gelangt. China scheint zwar seit lan-ger Zeit in seinem Flor stille zu stehn, und das volleMaß von Reichthümern erreicht zu haben, welches mitder Natur seiner Gesetze und Einrichtungen verträglichist. Aber dieß ist bey weitem nicht das volle Maß,welches bey andern Gesehen und Anstalten, die Naturseines Bodens, sein Himmelsstrich, und seine Lage zu-ließen. Ein Land, welches allen auswärtigen Handelentweder vernachlaßiger oder verschmäht, und welchesdie Schiffe fremder Nationen nur in zwey oder drey sei-ner Häfen aufnimmt, kann unmöglich seinen Kunststeißund Handel so weit ausdehnen, als es bey einem andernSysteme der Gesetzgebung und der Sitten möglich wäre.

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