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1 (1799)
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als wenn sie sie für die wohlfeilen Preise auf dem Markteweggeben. Dieß verursacht eine zunehmende Nachfragenach Diensibothen, indeß zugleich die Anzahl derer, diesich dazu gebrauchen lassen wollen, abnimmt. Und aufdiese Weise kann es geschehen, daß in wohlfeilen Jahrender Arbeitslohn steigt.

Im Gegentheil macht, in theuren Jahren, dieSchwierigkeit und Ungewißheit des Unterhalts alle solcheLeute begierig, in die Dienste andrer zurückzukehren.Zu gleicher Zeit aber macht der hohe Preis der Lebens-rnittel, indem er die zur Unterhaltung von Dienstboihenanwendbaren Fonds vermindert, die Herren geneigt,die Zahl der ihrigen eher zu vermindern als zu vermeh-ren. Dazu kömmt, daß in theuren Jahren arme Hand»wcrksleute, die Zuvor für eigene Rechnung arbeiteten,das kleine Kapital, von welchem sie sich sonst die Mate-rialien zu ihrer Arbeit anschaffen, aufzehren, und, umBrot zu haben, genöthigt werden, wiederum Lohn fürandre zu arbeiten. Der Menschen, welche Arbeit nöthighaben, ist alsdann mehr, als der Arbeit, die dieseMenschen beschäftigen sollte. Viele lasten sich also schlech-tere Bedingungen, als bisher gefallen; und so sinket oftin theuren Jahren der Lohn, für Arbeiter sowohl, alsfür Diensibothen.

Weil demnach die Meister aller Klaffen, oft ft'ntheuern Jahren vorkheilhaftere Vergleiche, mit denen,die ihnen dienen oder für sie arbeiten, als in wohlfeilen,schließen, weil sie sie in jenen demüthiger und von sichmehr abhängig finden, als in dieftn: so glauben undbehaupten sie ganz natürlicher Weise, daß theure Jahreden Fleiß überhaupt befördern. Gutsbesitzer und Pach-tn-,