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1 (1799)
Entstehung
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Osficiere oft mit den Unternehmet'» Abrede nehmen müs-sen, daß sie den bey ihnen arbeitenden Soldaten, nichtmehr als eine gewisse Summe des Tages sich zu verdie-nen , gestatten sollen. Ehe dieses ausgemacht wurde,geschah es sehr oft, daß gegenseitige Nacheiferung unddie Begierde nach Gewinn die Soldaten veranlaßte, sichzu überarbeiten, und ihrer Gesundheit durch übertriebeneAnstrengung zu schaden. Selbst der vorgedachte Müs-siggang von drey Tagen der Woche, dessen manche gutbezahlte Arbeiter so allgemein und so laut angeklagt wer-den, ist oft nur eine Folge der unmäßigen Arbeit, diesie in den vier übrigen Tagen der Woche verrichtet hat-ten. Es ist den meisten Menschen natürlich, noch eini-gen Tagen ununterbrochener Anstrengung von Geist oderKörper, eine Abspannung heftig zu verlangen: und die-ser Begierde kann der Mensch, wenn nicht äußere Ge-walt , oder die größte Noth ihn zurück hält, schwerlichwiderstehen. Die erschöpfte Natur will durchaus durchetwas gesiarkt und erquickt seyn. Zuweilen ist die bloßeRuhe dazu hinlänglich; oft aber ist auch Zerstreuungund Vergnügen dazu nöthig. Muß sich der Arbeiteralle diese Dinge versagen; so sind die Folgen davon fürKörper und Geist schädlich, oft gefährlich; die gemein-ste Folge davon ist, daß, früher oder später, sich diedem Gewerbe eigenthümlichen Krankheiten einstellen.Wären die Meister immer geneigt, auf die Eingebun-gen der Vernunft und Menschlichkeit zu hören: so wür-ben sie öfter Ursache finden, den Fleiß ihrer Arbeitsleutszu mäßigen, als anzuspornen. Ich glaube, man wirdin jeder Art der Gewerbe finden, daß der Mensch, wel-cher mit so viel Mäßigung arbeitet, als nöthig ist, umimmer fort arbeiten zu können, nicht nur seine Gesund-heit