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seine Tage in Wohlhabenheit und Ueberfluß zu enden,giebt seinem Geiste Mmh und Neigung, alle seineKräfte anzustrengen. Wo daher der Tagelohn hoch nst,da finden wir den Arbeiter immer thätiger, unermüdeterund förderhafter, als da, wo er niedrig ist; wir findenihn, zum Beyspiel, mehr so in England als in Schott-land, mehr in der Nachbarschaft großer Städte, als inabgelegenen Oertern. Freylich giebt es ArbeikSleute,die, wenn sie in vier Tagen jv viel erarbeiten tonnen,als sie für die ganze Woche nöthig haben, die übrigendrey Tage müssig gehen. Dies« machen aber auf keineWeise den größeren Theil aus. Im Gegentheil sindHandwerksgesellen, die nach dem Stücke und reichlichbezahlt werden , eher geneigt, sich zu -überarbeiten,und ihre Gesundheit, durch übermäßigen Fleiß zu Grun-de zu richten. Ein Zimmermann in London und eini-gen andern Lei tern, behält, wie Man glaubt, seine vol-len Kräfte nicht viel über acht Jahre. Etwas ähnlichesfindet in vielen andern Gewerben statt, in welchen dieArbeiter nach d,m Stücke bezahlt werden: selbst beyden Feldarbeiten ist es nichts ungewöhnliches, wennMehr als das gewöhnliche Tagelohn bezahlt wird. JedeGattung der Handwerker ist, nach Beschaffenheit ihrerArt von Arbeit, auch eigenen Krankheiten ausgesetzt»Ramuzzini, ein berühmter italienischer Arzr, hak überdie Krankheiten der Handwerker ein eignes Buch ge-schrieben.
Man halt den gemeinen Soldaten gerade nicht fürden arbeitsamsten Menschen; gleichwohl, wenn Solda-ten zu gewissen Arbeiten der Industrie gebraucht, undnach dem Stücke gut bezahlt worden sind: so haben die
Öffi-