delphia wahr, wo doch der Arbeitslohn so ausnehmendhoch ist.
So wie demnach die freygebige Belohnung der Ar-beit die Folge des wachsenden Reichthums ist: fo ist siedie Ursache der wachsenden Volksmenge. Darüber kla-gen, heißt, die öffentliche Wohlfahrt selbst bejammern,wovon jene Größe des Arbeitslohns Ursache und Wir-kung zugleich ist.
Es verdient ohne Zweifel bemerkt zu werden, daßder Zustand des arbeitenden Armen, oder der zahlreich-sten Volksklasscn, in der Zeit, wenn die bürgerlicheGesellschaft sich dem Punkte ihres höchsten Flors nähert,— glücklicher und erwünschter zu seyn scheint, als inder, wo sie diesen Punkt erreicht hat. Steht die Ge-sellschaft in ihrem Wohlstände still: so lebt der gemeineArbeiter kümmerlich : geht sie zurück: so lebt er elend.In der That ist für alle Stände und Klassen der Men-schen , das Fortgehn und Zunehmen der Zustand derGlückseligkeit lind der Freude; das Stillestehen ist dieBeraubung aller Empfindungen, und das Abnehmenmacht traurig und trostlos.
Die reichliche Belohnung der Arbeit befördert nichtbloß die Fortpflanzung beym gemeinen Manne, sondernvermehrt noch den Fleiß desselben. Der Arbeitslohn istdas natürliche Ermunterungsmmel des Fleißes, und die-ser nimmt, wie jede andre Vollkommenheit des Men-schen, in dem Maße zu, als er mehr oder weniger Auf-munterungen erhält« Eine reichliche Nahrung giebt demKörper des Arbeiters Kräfte, und die schmeichelhafteHoffnung, seine Umstände zu verbessern, und vielleicht
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