Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
125
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lm Gegentheil wird,' wenn jener Stillstand fortdauert,die Anzahl der Hände schneller, als die Anzahl von Be-schäftigungen wachsen. wird an Arbeit fehlen, unddie, welche gerne arbeiten wollen, werden genöthigt seyn,mir einander in der Wohlfeiihcit ihrer Forderungen zuwetteifern. Wenn je zuvor, in diesem lande, der Ar-beitslohn mehr als zureichend gewesen ist, den Arbeiterzu ernähren, und ihm seine Familie erziehen zu helfen:so wird er in kurzem durch den Eigennutz der Meister,und die Concurrenz der Arbeitsuchenden so weit heruntergebracht werden, daß er gerade mir die unentbehrlich-sten Bedürfnisse der Natur zu befriedigen hinlänglichseyn wird. China ist lange Zeit eines der reichsten,das heißt, eines der fruchtbarsten, am besten angebaue-ten, durch die Anzahl und den Fleiß seiner Einwohnerausgezeichnetsten Länder gewesen. Aber es scheint auchlange her zu seyn, daß es in allen diesen Sachen keineweitere Fortschritte mehr macht. Marco Polo, der esvor mehr denn fünfhundert Jahren besuchte, schildertuns dessen Anbau, Kunstfleiß und Bevölkerung, un-gefähr in denselben Ausdrücken, mit welchen die Rei-senden der gegenwärtigen Zeit dieses Land beschreiben.Vielleicht war es selbst schon lange vor Polos Zeiten,daß es das höchste Ziel des Flors erreicht hatte , zu wel-chem ihm seine Gesetze und Verfassungen zu gelangenerlauben. Die Nachrichten aller Reisenden, so wider-sprechend sie in mancher andern Absicht sind, kommendarin überein, daß der Tagelohn sehr niedrig, und daßes für einen Arbeiter in Ehina äußerst schwer ist, eineFamilie aufzuziehen« Wenn er für einen ganzen Tag,den er mit dem Grabscheit im Acker arbeitet, so viel er-hält, daß «r sich dafür des Abends eine kleine MasD'r

Reis