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Niedriger als in England: von einer Theurung ist daselbstnie etwas gehört worden. In her, schlechtesten Jahrenhaben sie immer Getreide gering zn ihrem eignen Ver-brauche gehabt, wenn sie auch gleich kein Getreide aus-führen konnten. Wenn daher der EldldNkdls der Ar-beit in den Kolonien auch höher, als irgendwo im Mut-terlands, ist: so übertrifft der rcclk Preis derselben,der wirkliche Antheil, den sie tem Arbeiter an denNothwendigkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens ver-schaffet, eben diesen Preis in England nrch weit mehr».Ob nun gleich Nordamerika noch nicht so reich, als Eng-land ist: so ist es doch weit mehr aufblühend, und gehtzu-dem Erwerbe neuer Reichthümer mir weit schnellermSchritten fort« Der sicherste Beweis von dem wachsen-den Wohlstände eines Landes, ist die Zunahme der Zahlseiner Einwohner. In Großbritannien und den meistenandern europäischen wandern nimmt man an, Laß nichtweniger als zoo Jahre dazu gehören, die Zahl derEinwohner zn verdoppeln. In den Brittischen Kolo-nien von Nordamerika hat man gefunden , daß sich die,Menschen zahl in zwanzig oder fünf lind zwanzig Jahrenverdoppelt, Diese Vermehrung kömmt jetzt nicht mehr-von der Ankunft neuer Einwohner her, sondern sie isteine Vervielfältigung deS daselbst lebenden Menschenge,schlechtS selbst. Alke Leute können dort oft, wie mansagt, eine Nachkommenschaft von fünfzig, hundertundmehren: Personen zahlen, Arbeit ist eine so wohlbe?lohnte Sache, daß eine zahlreiche Familie, anstatt, wie-gn andern Orten, eine Last für die Eltern zu seyn,, einsQuelle von Reichthum und Wohlhabenheit für sie wird.Man rechnet das, was jedes Kind, ehe es das väter-liche Haus verläßt, den Eltern durch stine Arbeit ein-
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