Sclaven ist. So viel ist wenigstens gewiß, daß, wennKinder, in der Familie eines Tagelöhners , groß gezo-gen werden sollen, Mann und Weib zusammen sich et-was mehr verdienen müssen, als zn ihrem eigenen Unter-halte nöthig ist. In welchem Verhältnisse aber dieserÜberschuß stehen müsse, ob in dem oben angezeigten,«der in irgend einem andern, wage ich nicht, genau zubestimmen.
Es giebt indessen gewisse Umstände, welche denArbeitern günstig sind, und ihnen erlauben, ihren Lohnüber das gewöhnliche Maß, welches immer das kleinsteist, wobey ein Mensch bestehen kann, zu erhöhen.
Wenn in einem Lande die Nachfrage nach Leuten,die vom Arbeitslöhne leben, das heißt, nach Arbeitern,Tagelöhnern und Dienstbothen aller Art wachst; wennJedes folgende Jahr, für eine größre Anzahl derselbenBeschäftigung liefert, als deren in dem vorhergehendenbeschältigek waren: so haben die Arbeitsleute nicht nö-thig, sich zu verbinden, um ihren Lohn in die Höhe zutreiben. Die Seltenheit arbeitender Hände veranlaßtDon selbst eine Concurrcnz unter denen, welche Arbeiternöthig haben; sie überbieten einander: und so brechensie selbst reu sonst natürlich unter ihnen bestehenden Ver-trag, das Tagelohn nicht steigen zu lassen»
Die Nachfrage nach Leuten, die vom Arbeitslohn-leben, kann nicht wachsen, als wenn die Fonds gewach-sen sind, woraus das Arbeitslohn bezahlt wird. DieseFonds sind von zwcyerley Art: sie bestehen entweder ausdem Ueberschusse der Einkünfte eines Mannes, oderdem Ueberschusse seiner Kapitalien , das heißt, aus
dem,