es der Arbeiter: so wird er von seinen Kräften und seinerZeit, weniger als bisher, auf diesen Gegenstand wen-den. Und dieß werden sie so lange zu lhnn fortfahren,bis die auf den Markt gebrachte Quantität der Waaredas wirksame Begehr nicht mehr übersteigt. Sogleichaber wird auch ihr Marktpreis bis zu dem natürlichenin die Höhe steigen. — Dieß ist wenigstens der Her.gang der Sachen, da, wo Handel und Gewerbsteiß ihrevollkommene Freyheit haben.
Zwar ist es möglich, daß eben die Einschränkun-gen in Absicht der Lehrjahre und alle andere Zunstgcsttze,welche, bey blühendem Gewerbe, dem Arbeiter erlau-ben, seinen Lohn etwas über dessen natürliches Maß indie Hohe zu treiben, ihn, wenn das Gewerbe in Ver-fall geräth, nöthigen, sie unter dieses Maß fallen zulasten. So wie in» ersten Falle jene Gesetze viele Leutevon seinem Gewerbe ausschließen: so schließen sie, imandern Falle, auch ihn hinwiederum von vielen andernGewerben aus. Indeß kann diese letztere Wirkung derZunstgesehe — den Lohn der Arbeiter herabzusehen —bey weitem nicht so dauerhaft seyn, als die erste, ihnhinaufzutreiben. Ihr Einfluß zur Vertheuerung derArbeit kann Jahrhunderte fortdauern; ihr Einstich, sieunnatürlich wohlfeil zu machen, kann nur so lauge dau-ern, als die Menschen leben, welche während der Zeitdes blühenden Gewerbes, zu demselben erzogen wordenwaren. Sind diese auSgcstorben: so wird die Anzahlderer, welche sich nachher dem Gewerbe widmen, sichnatürlicher Weise nach dem Grade seines Flors richten.Die Polizeygesrße eines Landes müssen so einschränkendund tyrannisch, als die hindostanischen und ägyptischen
seyn,