Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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ten Gelde einen großem, oder einen geringern Werthgiebt, als es, nach der Quantität des in ihm enthalte-nen Goldes oder Silbers, eigentlich haben sollte. Wenndie Wirkung fortdauernd und unveränderlich ist: so mußauch die Ursache in etwas bleibendem und fortdauerndemgesucht werden.

Die Geldmünzen jedes Landes sind ein mehr oderminder genauer Maßstab von dem Werthe der Dinge,nachdem sie mehr oder weniger vollwichtig und vollgül-tig smd; das heißt, je mehr oder minder genau sie dieje-nige Quantität Goldes nnd Silbers wirklich enthalten,welche sie nach den Vorschriften der Gesetze enthalten sol-len. Wenn, zum Beyspiel, in England vier und vier-zig und eine halbe Gmnee genau ei» Pfand guten Gol»des, das heißt, eilf Unzen sein Gold und eine UnzeAnsatz enthielten: so würde die englischeGoldmünze einenso genauen Maßstab des Preises der Dinge, zu allenZeiten und an allen Orten, abgeben können, als nurdie Natur der Sachen zuläßt. Wenn aber so viel von -dem Golde der vier und vierzig und einer halben Guineendurch das Tragen und Betasten des Geldes, abgeriebenist: daß sie gewöhnlich weniger, als ein Pfund Gesetz-mäßigen Goldes, enthalten (wobey doch angenommenwerden muß, daß die Verminderung in einigen dieserGoldstücke größer sey, als in andern): so wird dieserMaßstab der Werthe dadurch eben so ungewiß undschwankend werden, als die meisten Maße und Gewichtezu seyn pflegen. Da diese selten mit dem Probege-wichte und dem Probemaße genau übereinkommen: sobestimmt der Kaufmann den Preis seiner Waaren, nichtnach dem, was sein« Gewichte und Maße eigentlich ent-halten -