Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
67
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Eduard des dritten wenig, und Kupfer vor der Regie-rung Jakobs des ersten gar nicht gemünzt. Daher wer-den in England und, wie ich glaube, bey allen andernNationen des neuen Europa, aus gleicher Ursache, alleRechnungen in Silbermünze geführt, und der Werthaller Waaren und aller liegenden Gründe in Silbermüll«ze berechnet. Wir Engländer, zum Beyspiel, wennwir ausdrücken wollen, wie hoch sich eines Mannes Ver-mögen belaufe, pflegen selten die Anzahl Guineen, son-dern gemeiniglich die Anzahl von Pfunden Sterling an-zugeben, welche wir für das .Aequivalent seines Eigen-thums halten.

Ursprünglich konnte, eine nach den Gesehen gül-tige Zahlung, nicht anders als in der Münze desjeni-gen Metalls geschehen, welches als der eigentliche Maß.stab aller Werthe angesehen wurde. In England konn-te, schon lange Zeit nachdem Gold war gemünzt wor-den, doch keine Zahlung gesetzmäßig im Golde geleistet,und nach Golde berechnet werden. Das Verhältnißzwischen dem Werthe der Gold - und Silbermünzen warnie, weder durch eine Acte des Parlaments, noch durch ei-ne Proclamcuiou des Königs, festgesetzt worden, sondernblieb dem Handelsverkehr überlasten. Wenn daher einSchuldner die Zahlung in Golde anboth, so hatte derGläubiger das Recht, sie entweder ganz zu verwerfen,oder sie nur unter einer solchen Würdigung des Goldesanzunehmen, als zwischen ihm und seinem Schuldnerverglichen wurde. In Kupfer kann man noch gegen-wärtig gesetzmäßig niemanden eine Zahlung anbiethen,ausgenommen bey der Verwechselung kleiner Silber-münzen. In diesem Zustande der Dinge, war also der

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