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1 (1799)
Entstehung
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scheinen sie fast immer demjenigen Metalle gegeben zuhaben, welches, zufälliger Weife bey ihnen zuerst zumWerkzeuge des Handels gedient hakte. Da sie es ein-mahl zu ihrem Maßstabe angenommen harken, <lls ßenoch keinen andern kannten: so find sie dabey geblieben,auch nachdem dieselbe Nothwendigkeit nicht mehr vor-handen war.

Die Römer, sagt man, haben bis zum fünftenJahre vor dem ersten Panischen Kriege, *) keine andreMünze, als kupferne gekannt; und damahls die erneSilbermünze schlagen lasten. Und Kupfer, scheint des-wegen auch in dieser Republik der Maßstab der Werthe,zu alleil Zeiten, geblieben zu seyn. Alle Rechnungenscheinen nach Asten und Sestcrrien geführt, und derWerth aller liegenden Gründe in diesen Gcldforten ge-schäht wdrdcn zu seyn. Das Wort As war immer derName einer Kupfermünze. Das Wort SestN'ttUsbedeutet zwey As und ein halbes. Ob aljo gleich derSesterrius ursprünglich eine Silbermünze war: so wur-de sein Werth doch in Kupfer geschäht. Man sagte zuRom von einem, der viel Schulden hatte, daß erslienum, das heißt, viel von andrer Leute Kupferhätte.

Die nordischen Nationen, die auf den Trümmerndes römischen Reichs neue Staaten errichteten, scheinen,von dem ersten Augenblick ihrer Beschnehmung an, Sil-bermünzen gehabt, und mehrere Zeitalter hindurch we-der Kupfer- noch Goldmünzen gekannt zu haben. Sil-bermünzen gab es in England schon zu den Zeiten dersächsischen Könige: aber Gold wurde bis auf die Zeit

Eduard

klin. XXXlll. z. ^