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Arbeiter für seine Arbeit zu Theil wird; — dieser be-steht in einer gewissen Geldsumme, die ihm dafür be-zahlt wird. Ein Arbeiter ist reich oder arm, nichtnachdem die Benennung des Preises, sondern nachdemder wirkliche Preis seiner Arbeit, groß oder klein ist.
Dieser Unterschied zwischen dem wirklichen Preiseund der bloßen Benennung des Preises im Gelde,oder dem Nominalpreise, ist nicht ein Gegenstand derbloßen Speculation, sondern kann auch im praktischenLeben nützlich werden. Der reelle Preis hat auch immerdenselben Werth: der Nominalpreis ist, wegen der Ab-wechselungen, die in dem Werthe von Gold und Silber»orgehn, bald von größerem, bald von geringerem Wer-the. Wenn daher ein Landgut, mit der Bedingungeiner immerwährend darauf hastenden Rente, verkauftwird: so ist es für die Familie, die sich diese Rente aus-bedingt, wichtig, zu wissen, daß, wenn dieselbe aufimmer unverändert bleiben soll, sie in Naturallieferun-gen, und nicht in Gelde bestimmt seyn muß. Im letz-tem Falle würde ste einer doppelten Veränderlichkeit un-terworfen seyn; einmahl der, daß in Münzsorten der-selben Benennung, zu verschiedenen Zeiten, bald einegrößere, bald eine kleinere Quantität edler Metalle ent-halten ist; zum andern der, daß diese Metalle selbst baldvon größerm, bald von geringerem Werthe sind.
Die Staaten und ihre Regenten haben oft ge-glaubt , einen, wenigstens vorübergehenden Vortheildarin zu finden, wenn sie ihre Münzen verschlechterten,oder die darin enthaltene Quantität von Gold und Sil-ber verminderten; aber höchst selten haben sie eö für Vor-theil-