Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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Zeit, wo jener Handel geschieht, bekannt und im Gan-ge sind. Die Entdeckung der so reichen amerikanischenBergwerke im sechzehnten Jahrhundert, brachte denWerth von Gold und Silber in Europa, ungefähr aufden dritten Theil dessen, was er vor dieser Entdeckunggewesen war, herunter. So wie es seit der Zeit weni-ger Arbeit kostete, diese Metalle aus den Bergwerkenauf den Markt zu bringen: so konnte man auch, wennsie hier angekommen waren, weniger Arbeit damit er-kaufen ; und diese Verringerung ihres Werths, obgleichvielleicht die größte, die jemahls vorgegangen, ist dochbey weitem nicht die einzige, deren die Geschichte Er-wähnung thut. So wie aber eine Größe, die selbst aufvielfache Weise, veränderlich ist, wie zum Beyspieleder natürliche Fuß des Menschen, ein Armlang oder«ine Handvoll, nie einen genauen Maßstab für andreGrößen abgeben kann: so kann auch eine Waare, derenWerth selost abwechselt, zu keinem genauen Maßstabefür den Werth andrer Waaren dienen. Das aber kannman sagen, daß an allen Orten und zu allen Zeiten,«ine gleiche Ouantität Arbeit, für den arbeitenden Mannselbst immer von gleichem Werthe sey. Ist seine Ge-sundheit, seine Starke und seine Geistesmuntcrkeit diegewöhnliche; und hat er auch den gewöhnlichen Gradvon Genie und Geschicklichkeit: so wird er zu derselbenArbeit immer ungefähr denselben Aufwand von Kräften,dieselben Aufopferungen seiner Zeit, seiner Bequemlich-keit und seines Vergnügens nöthig haben. Der Preis,den er gleichsam für die Arbeit zahlt, muß immer dernehmliche seyn, so verschieden auch die Quantität andrerGüter seyn mag, die er im Tausche dafür einhandelnkann. Von letztem kann er wohl vielleicht mit einer und

der-