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1 (1799)
Entstehung
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für die mit einer Arbeit verbundenen körperlichen Be-schwerden, als für die dabey aufgewandte Geisteskraftzu finden. In der That wird bey dem Tausche vonWaaren, welche die Erzeugnisse verschiedener Arten vonArbeit sind, auf besagte beyde Umstände mit gerechnet.Aber wie viel darauf gerechnet werden solle, wird nichtnach einer genauen Abmessung bestimmt, sondern durchdas, bey unserm Kaufen, so gewöhnliche gegenseitigeBiethen und Abdingen, ungefähr ausgeglichen: unddiese Art von obenhin in Gleichheit gebrachten Verhält-nissen, obgleich von mathematischer Richtigkeit weit ent-fernt, ist doch hinlänglich, die Geschäfte des gemeinenLebens darnach zu betreiben.

Ueberdieß wird jede Waare weit öfter' gegen Waa-re, als uiunittelbar gegen Arbeit verrauscht, und alsoauch weit öfter mit der erstem, als mit der letztem ver-glichen. Es ist daher weit gewöhnlicher, den Tausch-werth derselben, nach der Quantität irgend einer anderndafür zu erhaltenden Waare, als nach der Quantität derArbeit, welche man damit bezahlen kann, zn bestim-men. Der größere Theil der Menschen versteht auchweit besser , was man meynct, wenn man von der Quan-tität einer gewissen Waare, als wenn man von einergewissen Quantität Acbest redet. Das eine ist ein sicht-barer und fühlbarer Gegenstand, das andre ein absirar-ter Begriff, der, wenn er auch zu hinlänglicher Deut-lichkeit gebracht werden kann, doch nicht allen gleich ein-leuchtend und geläufig ist.

Wenn aber zuletzt der Tauschhandel aufhört undGeld das allgemeine Werkzeug des Handels wird: sowird jede Waare noch weit öfter gegen Geld, als gegen

andere