oder das Vermögen zu kaufen , eine gewisse Ge,walt, die der Reiche bekömmt, über die Arbeit andererMenschen, oder über alle die Erzeugnisse ihrer Arbeit,welche zu Markte gebracht worden sind, zu gebiethen.Sein Reichthum steht mit dem Umfange dieser Machtin dem genauesten Verhältnisse. Er ist größer oderkleiner, nachdem die Quantität Arbeit, die er dadurchin seine Gewalt bekömmt, oder deren Prvducc er da-durch erkaufen kann, größer oder kleiner ist. Und wo-von dem ganzen Reichthums eines Menschen wahr ist,gilt auch von jedem einzelnen Eigenkhumsstücke. DerTauschwerts) desselben ist der Macht gleich, welche esseinem. Bescher giebt, anderer Menschen Arbeit, oderdas Werk ihrer Arbeit zu erkaufen.
Aber wenn gleich Arbeit der reelleste und letzteMaßstab des Tauschwerlhö aller Güter ist: so ist sie dochnicht der gewöhnliche, wornach sie wirklich geschaht wer-den. Es ist oft schwer, das Verhältniß zwischen einerArbeit lind einer andern Arbeit genau anzugeben. Dieauf jede gewandte Zeit kann nicht allein dieses Verhält-niß bestimmen. Auch der Grad von Mühe und Be-schwerden, die dabey zu übernehmen waren, auch derGrad von Geisteskraft, der sich dabey äußerte, mußmit in Betrachtung gezogen werden. Es kann mehrArbeit in der angestrengten Krastäußerung einer Stunde,als in einer leichten oder fahrlässig gethanen Beschäfti-gung von zwey Stunden enthalten seyn; mehr Arbeitin einer Stunde, in der man eine, während vielerJahre erlernte Kunst ausübt, als in Einem Monate,den man mit alltäglichen und kunstlosen Arbeiten zu-bringt. Aber es ist nicht leicht, einen Maßstab sswohl
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