Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
50
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gewisse Arbeit ersparen. Beyde enthalten aber auchschon eine gewisse Quantität Arbeit; die nehmlich,welche auf ihre Hervorbringung gewandt worden ist.Und wenn daher das eine, oder die andere für ein Aegui»valent andrer Güter angenommen wird, so heißt dasnichts anders, als; man hält zu dieser Zeit die Quan-tität Arbeit, durch welche jenes Geld oder jene feilste-heude Waare herbey gcschaft wird, derjenigen Arbeitgleich, welche z» Hervorbringung dieser andern dafürzu erkaufenden Güter nöthig ist. Arbeit ist der erstePreis, der für alle Dinge gezahlt werden muß. AlleReichthümer der Welt haben ihre» erste» Ursprung, nichtin dem Besitze von Gold oder Silber, sondern in derArbeit der Menschen, welche sie entweder Nut aufge-sucht und gesammlet, oder welche sie wirklich verfertigtund hervorgebracht haben. Und eben so ist hinwieder-um der Werth aller dieser Reichthümer für den, welchersie besitzet, und dieselben im Tausche zur Erlangungandrer Erzeugnisse anwenden will, genau der QuantitätArbeit gleich, die er vermittelst derselben in seiner Ge-walt hat, oder die er dadurch erkaufen kann.

Reichthum , sagt Hobbes, ist Macht. Dasheißt nicht so viel, als ob ein Mann, der ein großesVermögen besitzt, deswegen nothwendig ein obrigkeit-liches AnsehN im Staace, oder einen Einfluß in die bür-gerlichen oder kriegerischen Geschäfte haben müßte. DasVermögen kann ^vielleicht ein Mittel werden , ihm zudiesem Ansetzn zu verhelfen: aber unmittelbar theilt esihm dasselbe nicht mit. Die Macht also, von welchereigentlich hier die Rede, und die mit dem Besitze desReichthums unmittelbar verbunden ist, ist die Macht

oder