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schenarken, scheint weit weniger von ihrer Natur, alsvcn ihren beyderseitigen Gewohnheiten, ihrer Erziehung,und ihren erlernten Fertigkeiten herzurühren. Bey ihrertzeburt und wahrend ihrer fünf »der sechs ersten Lebens-jahre, waren sie einander sehr ähnlich, und wahrschein-lich hatten weder ihre Eltern, noch ihre Spielkamera-den eine beträchtliche Verschiedenheit unter ihnen ent-deelen können. Ungefähr in diesem Alter, oder kurzeZeit darauf, fingen sie an, mit ganz verschiedenen A»
I eiten beschäftiget zu werden. Dann erst ward auch dieVerschiedenheit ihrer Talente wahrgenommen: und die-ser Abstand wurte immer stufenweise größer, bis end-lich die Eitelkeit des Philosophen kaum irgend eineGleichheit unter ihnen anzuerkennen Lust hak.
Ohne den natürlichen Hang zum Tausche und zumHandel, würde also jeder Mensch sich die Nothwendig-keiten und Bequemlichkeiten des Lebens, deren er be-durfte, alle selbst haben verschaffen muffen. Alle wür-den ungefähr den nehmlichen Beruf, einerley Wichtenzu erfüllen, und einerley Arbeiten zu verrichten, gehabthaben. Mithin würde keine solche Verschiedenheit vonBeschäftigungen entstanden seyn, die zu einer beträcht-lichen Verschiedenheit der Talente hätte Anlaß gebenkönnen.
So wie dieser Hang zum Tausche eines der Prin-cipien ist, woraus die Verschiedenheit der Talente, dieunter Leuten verschiedener Lebensart so auffallend großgefunden wird, entstand, so ist eben dieser Hang das-jenige, was die entstandene Verschiedenheit nützlich Macht.Verschiedene Thiergeschlechter, die dafür anerkannt sind,zu einer und derselben Hauptgattung zu gehören, haben
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