Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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Fonds zu seiner Unterhaltung werde» ihm zwar in derThat durch die Mildthätigkeit zugeführt. Aber dieseTriebfeder, von welcher die Mittel seine Bedürfnisseüberhaupt zu befriedigen, herrühren, kann ihm dochnicht jedes einzelne derselben, so wie bey ihm entsteht,verschaffen. Der größte Theil von den Nothwendigkei-ten des Lebens kömmt auf eben die Weise in seine, wiein die Hände aller übrigen Menschen: durch Verabre-dung , durch Tausch und durch Handel. Mit dem Gel-de, das ihm der eine Mensch giebt, kauft sich der Bett-ler Brod von einem zweyten. Die alten Kleider, dieer von dem einen bekömmt, tauscht er gegen andere,ihm besser passende Kleider, oder gegen Wohnung undLebensmittel, oder auch gegen Geld um, womit er sichKleider, Wohnung und Speise, so wie er die einenoder die andern nöthig hat, kaufen kann. So wie,durch Verträge, Tausch oder Handel, wir von andernMenschen die meisten der Dienste, deren wir bedürfen,erhalten: so ist es eben dieser Hang zum Tausche, derursprünglich die Vertheilung der Arbeiten veranlasset.Unter einer Horde Jäger, oder Hirten, macht, zumBeyspiele, der eine Mann Bogen und Pfeile mit mehrGeschicklichkeit und Fertigkeit, als die übrige». Ertauscht dieselben oft, mit seinen Kameraden, gegen zah-mes Vieh oder Wildpret um; und er findet endlich,daß er auf diese Weise von beyden mehr erhalten kann,als wen» er sich selbst, das eine aufzuziehen, und dasandere zu jagen, beschäftigte. Aus Liebe zu seinemVortheile also, macht er die Verfertigung von Bogenund Pfeilen zu feinem Hauptgeschäfte, und wird zueinem Waffenschmide. Ein andrer thut sich vielleichtin dem Baue oder der Bedachung ihrer kleinen Hütten

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