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«r wohl zu jener Art knechtischer ^ oder schmeichelnderAufmerksamkeit, um ihre Gunst zu gewinnen, seineZuflucht. Er hat indeß nicht immer Zeit dieß zu rhun.An einer bürgerlichen Gesellschaft, die bi6 zu einem ge-wissen Grade sittlicher Cultur gelange ist, hat der Menschzu allen Zeiten den Beystand und die Mitwirkung einergroßen Menge von Menschen nöthig, inocß seine ganzeLebenszeit kaum zureicht, die Freundschaft einiger weni-gen zu gewinnen. Fast in jeder andern Thiergattungist das völlig erwachsene Geschöpf auch zugleich gänzlichunabhängig, und hat in seinem natürlichen Zustande,des Beystandes keines andern lebenden Wesens nöthig.Aber der Mensch bedarf beständig der Hülse seiner Bru-der; und vergeblich würde er sie von ihrem Wohlwollenallein erwarten. Es gelingt ihm viel leichter damit,wenn er ihre Selbstliebe in sein Interesse zieht, und ih-ren eigenen Vortheil mit dem, was er von ihnen be-gehrt , verknüpft. Jeder, der andern einen Tauschanbiethet, verfahrt auf diese Weise. „Gieb mir das,2)was ich verlange: und ich will dir geben, was„du verlangst." Das ist der wesentliche Inhalt desTauschcontracts: und auf diesem Wege erhalten wir dengrößten Theil der Dienste, deren wir von andern bedür-fen. Nicht von dem Wohlwollen des Fleischers,Brauers und Bäckers erwarten wir unser Mittagsmahl,sondern von der Sorgfalt, die sie für ihr eignes Interessetragen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschenliebe,sondern an ihren Eigennutz, und reden ihnen nie vonunsern Bedürfnissen, sondern von ihren Vortheilen vor.Kein anderer, als ein Bettler, mag gerne ganz vondem Wohlwollen seiner Ncbenmeusche» abhängen. Ja,auch der Bettler hängt nicht durchaus davon ab. Die
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