das, was in einer wohl eingerichteten, und weise regier,ten bürgerlichen Gesellschaft, diejenige allgemeine Wohl-habenheit veranlaßt, die sich auch bis auf die unterstenStände erstreckt. Jeder Arbeiter hat alsdann, vonder Sache, welche er hervorbringt, über die Quanti-tät, deren er selbst bedarf, noch einen großen Ueber-schuß; und diesen kann er ablassen. Und da jeder andereArbeiter in gleichem Falle ist : so kann der erste die ihmüberflüßige Quantität seiner Waare, gegen eine gleicheQuantität, — oder, welches aus Eins hinausläuft, ge-gen den Preis einer gleichen Quantität Waaren, welchedie übrigen verfertiget haben, austauschen. Er ver-sorgt sie reichlich mit dem, was sie bedürfen, und wirdvon ihnen hinwiederum eben so reichlich mit demjenigenversorgt, was er nöthig hak: — und so verbreitet sichein allgemeiner Ueberstuß über alle Klassen der Gesell-schaft.
Man gebe nur auf die Bequemlichkeiten Achtung,deren, in einem culkivirken und blühenden Lande, dergemeinste Handwerker oder Tagelöhner genießt: undman wird finden, daß die Anzahl von Menschen, derenFleiß sich vereinigen mußte, um ihm jene Bequemlich-kciten zu verschaffen, — ob sie gleich von dem sämmtli-chen Producte ihres Fleißes nur einen sehr kleinen Theilausmachen, — über alle Berechnung groß ist. Derwollene Reck, zum Beyspiel, der den Tagelöhner deckt,so grob und gemein er aussehen mag, ist doch das Pro-dukt der vereinigten Arbeit einer sehr großen Anzahlfleißiger Menschen. Der Schäfer, der, welcher dieWolle formte, der Wollkämmer , der Färber, derSpinner, der Weber, der Walkmüllcr, der Tuchsche-rer, — diese alle mußten, mit vielen andern, ihre
B s Kunst.