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1 (1799)
Entstehung
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ihn besäet, und das Getreide endlich einerntet, ist ge-meiniglich eine und dieselbe Pcrsen. Da jede dieser Ar-beiten eine besondere Jahrszcit verlangt, mit der sie erstwieder zurückkehrt: so kann keine derselben ihren Mannganz beschäftigen. Vielleicht ist diese Unmöglichkeit, dieArbeiten der Landwirthschaft unter mehrere von einanderverschiedene Personen zu theilen, eine der Ursachen,warum ihre Fortschritte mit den Künsten und Manufac-tnren, in einem Lande, nicht immer gleichen Schritthalten; warum die hervorbringenden Kräfte der ersten,nicht in eben dem Grade, als bieder letzten vermehrtwerden. Reiche und blühende Nationen zeichnen sichzwar von ihren Nachbaren eben sowohl durch einen voll-kommenem kandban, als durch bessere MannfackurenauS: aber doch ist die Überlegenheit, die sie in Absichtder letztem haben, größer, als die im erstem. IhrGrund und Boden ist ohne Zweifel im ganzen besser an-gebauet, und bringt, da mehr Arbeit und Kosten aufihn verwandt sind, nach dem Verhältnisse seines Um-fangs und seiner natürlichen Fruchtbarkeit, auch mehrhervor. Aber dieser Ueberschuß der Producieamengebetragt stiren mehr, als die Summe der neu hinzuge-kommen.n Arbeit und Kosten. Von, Ackerbane ist derSatz nicht allgemein wahr, daß einerley Quantität Ar-beit in einem begüterten Lands mehr, als in einem ar-men hervorbringe; oder wenigstens ist dieser Unterschiednicht so groß, als er bey den Prodnctcn der Manufac-tm ",'beiten ist. Das Korn, welches in einem reichenLand e erzeugt wird, kömmt nicht immer wohlfeiler zu Mark-te, als das Korn des armen Landes, wenn es mit die-sem von gleicher Güte ist. Polnisches Getreide ist, beygleicher Güte, eben so wohlfeil als französisches, so sehr

auch