Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
XCVII
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»Ihre schlechte Gesundheit als eine Entschuldigungannehmen, die ich nur für einen Vorwand halte,wohinter sich Trägheit und Liebe zur Einsamkeit der»steckt. In der That, liebster Smith, wenn Sie aufsolche kleine Uebel achten wollen: so werden Sie sichgänzlich von der menschlichen Gesellschaft entfernen,-zu großem Schaden für Sie selbst, und für die Ge-sellschaft." In einem andern Briefe vom Jahre1769 , datirt von Jakobshofe, (wo Hume eineWohnung hatte, von der er den Meerbusen von Forth,-und die gegen über liegende Küste von F i fe übersehenkonnte) sagt er: - »Es freuet mich, daß ich Sie imGe-sichte habe: aber da ich wollte, daß ich Ihnen sonahe wäre, daß ich Sie auch hören und mit Ihnenreden könnte, so wünschte ich, daß wir Verabredunggen deshalb mit einander nähmen. Ich bin immertodtkrank zur See; und ich sehe mit Schrecken undeiner Art von Wasterschen den fürchterlichen Schlundan, der zwischen uns ist. Ich bin auch des Rei-sens so müde, als Sie natürlicher We/se Les Zu-hausesitzens seyn sollten. Ich schlage Ihnen also vor,zu mir zu kommen, und einige Zeit in dieser Einödemit mir zuzubringen. Ich weiß gar nicht, was Siein der letzten Zeit gemacht haben, und ich nehme mirvor, Ihnen eine sehr strenge Rechenschaft von derArt und Weste, wie Sie Ihre Einsamkeit benutzthaben, abzufordern. Ich bin sicher, Sie- haben invielen Ihrer Speculakionm Unrecht, besonders in de-inen, wo Sie nicht meiner Meinung sind. Alles das

Smith Unters. exlv g »sind