wichtige Thatsachen; und Smiths der überhaupt derGewohnheit und der Mode einen großen Einfiuß aufunsre Begriffs von Schönheit zuschriev, wird gewißdie Gelegenheit, die er in der Bekanntschaft mit einemfremden Lande fand, seine alte Theorie hierüber zubestätigen, nicht aus der Acht gelassen haben.
Einige der ihm eigenthümlichsten Meinungenüber die nachahmenden Künste, scheinen durch seinenAufenthalt außer Landes sehr bestätigt worden;» seyn.Sehr zeitig hatte er einzusehen geglaubt, daß dasVergnügen der überwand nsn Schwierigkeit,aus weichern die französischen Kunsirichter vornehm-lich unser Wohlgefallen am Reime und am Vers-maaße herleiteten, P bey aller, Kunstwerken überhaupteinen großen Theil des angenehmen Eindrucks erklärt,welchen sie aus uns machen. Smith trieb die An-wendung dieses Princips so weit, als nur möglich,und er wußte mit uugemeinem Scharfsinne eins Men-ge von Erscheinungen in dem ganzen Gebiethe derschönen Künste daraus herzuleiten. Ich gestehe indeß,daß er dadurch wirklich auf einige ziemlich paradoxscheinende Schlußfolgen gerieth; und besonders inseiner Theorie von der Dichtkunst irre geführt wurde.
Die Theorie der dramatischen Dichtung hattevorzüglich seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen ; unddie Geschichte des Theaters in alten und neuen Zeitenhatte ihm einige der merkwürdigsten Thatsachen an dieHand gegeben, woraus er seine Begriffe von den nach-
ahmen-
, *) Man s. die Demde zu B-ltair's L>edi».