Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
XCII
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Smith war au!) mit Quesnay, dem Ver-fasser der ökono mischen Tabelle, sehr genaubekannt. Er war, nach Smiths Schilderung, einMann vor; der größten Bescheidenheit und den ein-fachsten Sitten. U-nd von dessen System der Staats-wirthschaft urtheilte er-, daß es mit allen stimm Man-geln doch der Wahrheit näher käme, als irgend einbisher über diese wichtige Wissenschaft erschienenesLehrgebäude. Wäre nicht Quesnays Tod früher er-folgt: st würde lhm Smith, wie er mir selbst gesagthat, sein Buch über den Natstnakeichrhum zugeeig-net haben.

Richt bloß die- damahls in Paris Aufsehen ma-chenden Gelehrten beschäftigten Smiths Nenhegierdewährend seines Aufenthalts in dieser Stadt. SeineBekanntschaft mit der schöne» Litteratur alter undneuer Zeiten war sehr ausgebreitet: und unter seinenübrigen Beschäftigungen vergaß er nicht, seinen Ge-schmack an den Künsten zu eultwiren. Dieß lehtrenicht sowohl um des bloßen Vergnügens willen, wel-ches ÜM die Werke der Kunst gewährten, ob er gleichgegen ihre Schönheiten aus keine Weift unempfind-lich war als um des genauen Zusammenhangeswillen, in welchem sie mit den: Studium der mensch-lichen Natur stehen, zu dem ihre Theorie den unmu-thigsten Zugang bildet. In der That liefert deinPhilosophen., welcher diesen so zarten Gegenstand un-tersucht, die Vergleichring der-Mterverschiednen Natio-nen herrschenden Arten des Kunstgeschmacks, sehr

wich--