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ahmendcn Künsten überhaupt abgezogen hatte. EineFolge aus diesen Begriffen war, daß dieselben Ursa-chen, welche im Trauerspiele den reimlosen Versenvor der Prose den Vorzug geben, auch dein Reime ei-nen Vorzug vor reimlosen Versen geben sollten. Da-hin neigte sich auch in der That Smiths Meinung.Er ging so gar so weit, diese Behauptung bis auf dasLustspiel auszudehnen, und zu bedauren, daß die vor-trefiichen Schilderungen von Mensthen und Sitten,welche die englische Schaubühne aufstellt, nicht in derManier der französischen Schule ausgeführt wordensind. Die Bewunderung, mit welcher er die großenSchauspieidiehter Frankreichs ansähe, bestärkte ihnin dieser Meinung; und diese Bewunderung (eine Fol-ge des ihm eigenthümlichen Geschmacks, der anderGewaudhcit des Genies sich nach festgesetzten Regelnohne Verlust an Kraft zu bequemen, mehr als ankühnen Ausflügen einer regellosen EinbildungskraftWohlgefallen fand,) wurde noch erhöhet, als er dieStücke, die ihm schon beym Lesen so viel Vergnügengemacht hatten, so äußerst vollkommen auf dem fran-zösischen Theater aufgeführt sah. In den letzten Jah-ren seines Lebens beschäftigte er sich zuweilen in muffi-gen Stunden, die Schlußsätze seiner alten Theorie,mit den spätern von ihm gesammelten Thatsachen undBeobachtungen zu vergleichen; und er nahm sich vor,die Resultate dieser Untersuchungen, wenn er so langelebte, in Druck zu geben. Ein kleines Bruchstück istin diesem Werke vorhanden; aber es reicht nicht bis
auf