Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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am leichtesten den Verstand auf Abwege führen, undbey denen daher eine Uebereinstimmung der Meinun-gen am angenehmsten ist. In den Lebensbeschreibun-gen Turgots, wird erzählt, daß er, nach Nieder le-gung seiner Müüsierstelle, mit einigen seiner altenFreunde eine philosophische Correspondenz unterhalten,U! d besonders mit unserm Smith über wichtige Ge-genstände Briese gewechselt habe. Ich gedenke die-ser Nachricht, mehr, weil sie die Vertraulichkeit be-weiset, welche man zwischen beyden Männern voraus-setzte , als weil ich sie für richtig halte. Ich kann mirnicht vorstellen, daß Smith Briefe von einem Man-ne, wie Turgot, würde vernichtet, und noch weni-ger , daß er von einem solchen Briefwechsel seinenFreunden gar nichts würde mitgetheilt haben. EinMitglied der Edinburger Gesellschaft der Wissenschaf-ten hat darüber Nachforschungen in Paris angestellt;und nach denselben habe ich alle Ursache zu vermuthew,daß sich auch unter Turgots Papieren eben so wenigals unter Smiths seinen Spuren von diesem Brief-wechsel vorfinden; und daß überhaupt die ganze Nach-richt bloß eine Muthmaßung gewesen ist, die man ausder bekannten Freundschaft beyder Männer zog. Ichhabe diesen Umstand deßwegen für wichtig genug ge-halten , hier angeführt zu werden: weil durch jeneNachricht die öffentliche Neugierde auf diesen Brief-wechsel und das Schicksal desselben in ziemlichemGrade erweckt worden ist.

Smith