Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
LXXXIX
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r. xxxix

Es tsi fthr zu bedauern, daß er sich von diesemso interessanten Theile seines Lebens kein Tagebuchmachte; denn auch in seinen Briefen sind wahrschein-lich nur sehr wenige Nachrichten von seinen Reisen zufinden, da er so äußerst ungern Briefs schrieb. DerUmfang und die Treue seines Gedächtnisses, machtees für ihn selbst weniger wichtig , das Merkwürdigewas er hörte, oder sah, auszuschreiben. Und seinefast ängstliche Sorgfalt, vor seinem Tode, alle seineHandschriften, so viele er deren in seiner Gewalt hau-te , zu vernichten, scheint den Wunsch anzuzeigen,

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wäre es mir nicht schwer gefallen, ihn erstlich da-durch zu entschuldigen, daß er die Menschen nur amHofe und im dürgerlichen Kriege hatte kennen lernen,zwey Schauplätze, wo sie sicherlich schlimmer, alssonst erscheinen; und dann ihn durch seine persön-liche Ausführung zu rechnensgen, die von seinen ge-wiß zu allgemein ausgedrückten Grundsätzen so weitabwich. .Er hat den Theil für das Ganze genom-mcn; und weil die Menschen, welche er täglich vorAugen hatte, nur durch die Eigenliebe in Bewegunggesetzt wurden: so nahm er diese für die allgemein?Triebfeder aller menschlichen Handlungen. Indeß,obgleich sein Werk in gewisser Absicht bestricken zuwerden verdient: so ist es doch selbst durch seinenInhalt, und noch mehr durch die Darstellung schätz-bar."

Erlauben Sie mir, Sie zu fragen, ph wir baldeine vollständige Ausgabe von den Werfen Ihres be-rühmten Freundes, des Herrn Hnme bekommen rvcv-,chcn? Wir haben ihn aufrichtig bedauert,"

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