Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
LXXVIII
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LäHi^c8 lrunns: nec gugeliv<t!>8 excn.

Des weisen Mannes Publieum ist in seiner eignenBmsi. Oder, wenn er ja noch andere um ihr Urtheilfragt: so sind es nur einige wenige Ausgewählte, diefrey von Vorurteilen und im Stande sind, seinWerk zu prüfen. Nichts giebt eine stärkte Vermu-'thuug vom Irrthum, als der Beyfall der Mengeiund Phocion, wie Sie wissen, fürchtet immer einendummen Streich gemacht zu haben, wenn das Volkrhn beklatschte.

Vorausgesetzt also, daß Sie durch meine Be-i rachtungen auf den schlimmsten Fall gefaßt sind, mußi ch Ihnen jetzt die traurige Nachricht melden: daßIhr Buch ein sehr unglückliches Schicksal erlebt.Denn das Publieum jcheint sehr geneigt, es mitBeyfall aufzunehmen. Es wurde von dem thörich-ten großen Haufen schon, ehe es erschien, mit eini-ger Ungeduld erwartet: und der Pöbel unter denGelehrten fangt schon an, in seinem Lobe sehr laut zuseyn. Drey Bischöfe kamen gestern in MillarsVuchladeri, sich Exemplaren davon zu kaufen: undsie erkundigten sich nach der Person des Verfassers.Der Bischoff von Peterborough sagte, er hatte denAbend zuvor in einer Gesellschaft zugebracht, wo.Ihr Buch über alle Bücher in der Welt wäre erho-rchen worden. Der Herzog von Argyle ist in seinem Lo-

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