Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
LXIII
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tur hak, lange Zeit mit allgemeinem Beyfalls aufg',!-nommen werden. Aber der Philosoph, welcher unsunsere eigne Empfindungen und die Erscheinungenunsers denkenden Wesens erklären will, und dießdurch solche Principien thut, die mit der wirklichen»Beschaffenheit der Sache nichts gemein, nichts denwahren Principien ähnliches haben, wird selbst demwenig denkenden Leser als ungereimt und lächerlicherscheinen."

Doch hierauf schränkt sich Smiths Verdienstnicht ein. Kaum wird irgend ein Werk alter oderneuer Zeit angeführt werden können,, wo alle Thatsa-chen , welche auf die Sittlichkeit Bezug haben, undderen Herleitung aus einem gemeinschaftlichen Prin-cip, das eigentliche Geschäft des Moral-Philosophenausmacht, so vollständig aufgestellt werden. Undschon dieser Umstand wird das sorgfältige Studiumdieses Werks allen denen höchst nützlich machen, wel-^ che selbst mit ähnlichen Untersuchungen beschäftigt sind.Zwar sind diese Thatsachen mit den eigenthümlichenLehrsätzen seiner Theorie verwebt. Aber doch immersind sie so deutlich vorgetragen und so glücklich er-läutert, daß es dem aufmerksamen Leser sehr leicht wird^sie von den Ausdrücken und den Zusätzen, welche vonden besondern Hypothesen des Verfassers herrühre!»,zu entkleiden, und sie in derjenigen Reinheit und logi-schen Genauigkeit darzustellen, in welcher allein dieThatsachen zu einer philosophischen Erkenntniß desGegenstandes führen können.

Ich