Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
LX
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1.x

Seine Meinung über diesen Punkt ist, in wem'--gs Worte zusanimengefaßt, folgende.Wenn wirirgend eine menschliche Handlung, oder einen mensch-lichen Charakter als gut billigen: so vereinigen sichin unserm Beyfall vierganz verschiedene Empsindun-gen. Wir sympathischen zuerst mit den Bewe-grrngsgründen des Handelnden. Wir nehinen zwey-tens Antheil an der Dankbarkeit der Personen, de>rcn Glück durch die gute Handlung befördert wordenist. Wir bemerken drittens mit Wohlgefallen, daßdiese Ausführung den allgemeinen Regeln, nach wel-chen sich diese doppelte Sympathie in den meistenFällen richtet, gemäß ist. Wir sehen endlich die tu-gendhafte Handlung als eim-n Theil, eines Systemsan, das, wenn es von allen Menschen, oder von je-dem immer befolgt wird, nothwendig zur Wohlfahrtdes Einzelnen oder der ganzen Gesellschaft führenmuß z und m dieser Beziehung macht uns die Tugendungefähr eben das Vergnügen, welches uns jedeihrem Endzwecke wohl angemessene Maschine ve»ursachtG Diese vier Eindrücke scheinen ihm alles zu,erschöpfen, was wir bey der nwralischen Empfindungder Billigung einer Handlung-annehmen. ---Marr-zfthe, sagt Smith,, m irgend einem einzelnen Fall,von seinen Empfindungen dasjenige ab, was der ei-,neu oder der andern dieser vier Quellen zugehört,,und das was alsdann noch übrig bleibt, bin ich sehrgeneigt,, einem moralischen Sinns, oder irgend einer«andern Urkrast zuzuschreiben: nur muß man mir ho-

stimmt