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In keinem Geschäfte erscheine.» die TalenteSmiths in einem höher» Lichte, als bey dem, einesAkademischen Lehrers. Er las seine Vorlesungennicht ab, sondern hielt sie frey und mit Ausdrücken,wie sie ihm auf der Stelle einfielen. Sein Aeußeres,obgleich nicht einnehmend, war doch einfach und un-gezwungen ; und da er immer an dem Gegenständeseiner Untersuchung lebhaft Theil zu nehmen schien:so konnte es ihm auch nie fehlen, die Zuhörer dafürmit Theilnehmung zu erfüllen. Jeder Vortrug be-stand gemeiniglich aus einigen gleich anfangs angegebe-nen Sähen, die er, nach und nach, durchgieng, er-läuterte und bewies. Diese Sätze hatten, in derAllgemeinheit, in welcher er sie ausdrückte, nicht selteneinen Anstrich von Paradoxie. Wenn er anfing sie zuerklären, schien er zuerst nicht völlig Herr von seinerMaterie zu seyn, um die Ausdrücke zu suchen. Aberso wie er fortfuhr, wurde der Stoff unter seinenHänden immer reicher und er für denselben mehr er-wärmt. Worte und Ausdrücke flössen ihm mehr undleichter zu. Bey Sätzen, welche von den gemeinenMeinungen abgingen, wurde man gewahr, daß erWiderspruch erwartete, und daß er sie daher mitgrößrer Lebhaftigkeit und Ausführlichkeit vertheidigte.Durch die Menge und Mannigfaltigkeit der Erläute-rungen, die er den Lehrsätzen beyfügte, wurden diesezu Abhandlungen von beträchtlichem Umfange, inwelchen doch der Zuhörer, ohne durch Wiederholun-gen ermüdet zu werden, zugleich Unterricht und Ver-gnügen