Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
XI
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und die wahrgenommene Bereicherung meinerKenntnisse so sehr bezaubert, daß ich auch in Ab-sicht unerwiesener Behauptungen geblendet wur-de; aber ich fand mich desto mehr durch die Leich-tigkeit und Anmuth des Vertrags vergnügt, diemich auf gewisse Weise, als unerwartet, über-raschte. Dieses Vergnügen, und der Wunsch,meinen Landsleuten ein Buch, welches ihnen durchseinen Inhalt so nützlich seyn kann, auch durchfeinen Styl anziehender zu machen, bewog mich,da ich mir für Stunden, wo ein angestrengteseigenes Nachdenken mir unmöglich fallt, einelitterarische leichtere Arbeit suchte, die Ueberse-tzung dieses Werks dazu zu wählen, ob ich gleichdadurch eine schon gethane Arbeit zum zweyten-mahle zu thun schien. Da ich aber zur Ausfüh-rung meines Vorsatzes schritt, fand ich, daß,weil ich dieser Arbeit nur meine Nebenstundmwidmete, sie zu langsam fortrückte, um in einemsolchen Zeitraume, nach der Ankündigung dersel-ben vollendet zu werden, als das Publicum wohlerwarten und der Verleger wünschen würde. Ichwählte mir also einen Freund, den Herrn Ober-Post-Commissar Dörrien in Leipzig, zum Ge-hülfen , von dessen Schreibart ich vermuthete,daß sie der meinigeu ähnlich seyn würde, weil die

Aehm