Druckschrift 
7 (1804)
Entstehung
Seite
340
Einzelbild herunterladen
 

Z4o

bekannter als sie vielleicht selbst wissen,zumahl denen, die sich mit dem Fischfangmit der Angel abgegeben haben. Man fin-det nähmlich am Ende der Angelschnur ei-nen Faden, der einem weißen Pferdehaargleicht, allein dicker und starker, auch dnrch-sichrlger ist. Diese Fäden, die man inFrankreich poüz 6s b'lorencs (FlorentinerHaare) und in England hier und da garImlia Ersls (Indianisches Gras) nennt,sind ein Eingeweide des Scidcnwurms-Wei! es ein sehr schöner und fester Fadenist, der vielleicht noch bey mehrern Werk-zeugen nützen konnte, so will ich hier kurzbeschreiben, wie er zubereitet wird. Manfindet nähmlich im Seidenwurm, wen»er reif zum spinnen ist, zwey Gefäße, dievon dem Kopfe nach dem Magen zu lau-fen, an den sie sich anlegen, alsdann sichgegen den Nucken zu beugen, wo sie viele