wenn der Gottlose hienieden Siege davon trägt; ach, alle seinevermeinten Siege können doch sein Herz nicht beseligen, wie eineinziger stiller Sieg der Tugend über das Unrecht. Der Friededes Himmels, welchen Du denen gewährst, die Dir angehören,wohnt nie Ln gleicher Brust mit den Lastern.
Langmüthiger, Deine Strafen zögern oft — Du hast nichtGefallen am Tode des Sünders. Aber darf mir Deine Gnadegegen Abtrünnige, und daß Du sie nicht sogleich zerschmetterst,meinen Glauben an Deine Gerechtigkeit wankend machen?
In tiefer Ehrfurcht, erhabener Richter der Welten, bete ichDeine Leitungen an. Auch daß endlich der Gottlose triumphirt,ist ein neuer Reiz für den Gerechten, schönem Triumph zufeiern. So muß selbst das Böse denen zum Besten dienen,die Du liebst!