äußerlich dargebrachte Opfer, nicht thörichte Gelübde, durch diewir zwar zuweilen Menschen bereden können, aber keineswegsden Erhabenen, der da weiß, was unser Bestes ist, und waswir bedürfen, ehe denn wir bitten.'
O Gott, mein Gott! o höchste Liebe! wenn ich die theureZahl der lieben Meinigen durchschaue, deren Leben Du selbstmit meinem Leben so innig verschlungen Haft — wenn ich mirgewisse Unglücksfälle denke, welche mich zerschmettern könn-ten -es erzittert mein Innerstes — ach, ist es möglich,
wende von mir ab! — Und soll ich verlieren, woran meinLeben und alle Freude desselben hängt — stärke mich, meinGott, daß ich nur mein Vertrauen nicht verliere; daß ich auchim grausenvollsten Augenblick, unter den Trümmern meinesvernichteten Glücks, zu Dir aufblicken und sagen könne: Nichtmein, Dein Wille, Du höchste Liebe! Amen.